Alles gut, gerne wieder …

Die Rückreise stand an.

Der Bus kam mehr als pünktlich (in südlichen Ländern für mich schon ungewöhnlich).

Auf der Rückfahrt, die um 20:30 Uhr losging, konnten wir ein letztes Mal eine wunderbare Aussicht genießen.

Der Abendhimmel hüllte die ganze Landschaft in ein wunderschönes Meer aus Farben, die Berge in der Ferne waren wie ein Gemälde anzusehen.

Diesmal war der Check-In am Flughafen in Antalya ohne Probleme, ging superschnell und ganz entspannt.

Unser Flug ging um 2:45 Uhr.

Die Züge gingen fast nahtlos an einander, wobei es doch schon sehr anstrengend ist in der Nacht zu reisen.

Wir fuhren mit dem ICE nach Köln, dann mit dem IC nach Dortmund um dann mit der UBahn und mit der S-Bahn nach Hause zu fahren

Zuhause waren wir dann endlich gegen 6:30 Uhr.

Todmüde haben wir den fehlenden Schlaf nachgeholt.

Zurückblickend war mein erster Urlaub dieser Art (Pauschalreise,All-In) wunderbar.

Das Essen, die Russen und Ich …

Das Essen war für mich schon ein bisschen besonders, nicht das Essen selbst (was sehr gut und übermäßig viel vorhanden war), sondern mehr das, wie sich die Urlauber aus Rußland verhalten, wenn es darum geht sich anzustellen und zu warten bis man dran ist.

Kurz beschrieben: Immer vordrängeln, Zangen, Gabeln oder Löffel am Besten aus der Hand des Vorgängers nehmen und die Teller schön voll packen, könnte ja sein dass gleich nichts mehr da ist.

Das machen Kinder, genau wie Erwachsene und sogar Senioren.

Muss dann wohl irgendwie an deren Geschichte liegen.

Das Essen war echt gut und ich habe ein paar Kilo in einer Woche zugelegt.

Komm rein, dreh eine Runde in meinem Laden …

Da wir nicht immer nur am Strand und am Pool herumliegen wollten, gingen wir meistens am Abend noch eine Runde an den Strand, oder auf diverse Bazaar(e) (Märkte).

Einige der Verkäufer schreckten mich schon ein bisschen ab, man ist es einfach nicht gewohnt so angesprochen zu werden etwas anzusehen oder zu kaufen, aber die meisten sind so freundlich, witzig und charmant, daß es schon ein bisschen Spaß machte da einfach mitzumachen.

Für mich unbekannt, aber wer schonmal die Türkei besucht hat weiß es, hier bekommt man alles zu kaufen, nur nichts originales 😉

Wir deckten uns mit ein paar Sachen ein, die uns als qualitativ gut erschienen.

Wer dabei ein bisschen sparen möchte, sollte nicht unbedingt am Hotel, in der Nähe eines Hotels oder direkt bei der Ankunft einkaufen, Preise vergleichen ist Pflicht.

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man einfach Nicht-Interesse zeigen sollte, ja sogar den Laden verlassen wenn der Preis nicht den Vorstellungen entspricht und im nächsten Laden gucken, das Angebot ist so groß, man bekommt überall die gleichen Sachen, nur die Preise unterscheiden sich sehr stark.

Mehr als einmal, wurde ich sogar festgehalten als ich gehen wollte, natürlich nicht so dass ich nicht mehr gehen konnte.

Zum Beispiel gab der Ladenbesitzer mir zu Abschied die Hand und hielt sie einfach fest, komische Situation.

 

 

Gelandet, aber noch nicht ganz da…

Da waren wir, an einem schönen Flughafen, am Meer, in unserem Urlaubsland….

Nach der Kofferausgabe gestaltete sich alles als total entspannt.

Ein Mitarbeiter der Reiseleitung erwartete uns und verwies uns weiter zu unserem Bus.

Die lockere Art der Fahrbegleiters und seine guten Deutschkenntnisse haben mich schon beeindruckt.

Nach 1 Stunde Fahrt kamen wir am Hotel an – Alles so wie man sich das wünscht und vorstellt.

Eine Woche enspannen, chillen und genießen kann beginnen.

Einmal Türkei und zurück …

Es ist jetzt schon wieder 3 Wochen her seit dem wir aus der Türkei zurück sind.

Heute habe ich mir mal die Zeit genommen ein bisschen Update für meinen Blog zu liefern.

Zur Reise….

Mitten in der Nacht ging es los, um 1:00 Uhr am 28.06.2015 wurden wir zum Hauptbahnhof in Dortmund gebracht und die Reise konnte beginnen.

Der Flug war zwar erst um 6:45 Uhr, aber um pünktlich am Flughafen in Köln/Bonn zu sein und die Züge leider nicht zu 100% zum Flugplan passen, machten wir uns sehr zeitig auf den Weg.

Schon am Bahnhof in Dortmund der erste Schock, der Zug wird sich verspäten.

Wir mussten in Köln umsteigen, deshalb waren wir etwas unter Zeitdruck.

20 Minuten später kam der Zug dann doch noch und die Reise startete verspätet….

Zu unserem Glück hat der Anschlußzug in Köln auf unseren Zug aus Dortmund gewartet und es klappte alles weiterhin problemlos.

Angekommen am Flughafen, begaben wir uns zum Check-In.

Weil wir etwas früh da waren, so dachten wir, waren wir so ziemlich die Ersten in einer der drei Schlangen.

Der Check-In ging los – leider nur an einem der Schalter, so quetschten sich 3 Schlangen an einen Schalter, die arme Mitarbeiterin hatte Schwierigkeiten das alles zu bewältigen,aber nach guten 2 Stunden waren wir endlich im Sicherheitsbereich, am Gate.

Der Flug ging planmäßig, wir landeten gegen 11:05 Uhr.

Dönerexpress

Eigentlich heißt unsere Fluggesellschaft SunExpress aber ich habe mal wieder ein bisschen rumgeblödelt und erzählt, wir würden mit der Gesellschaft Dönerexpress fliegen.
Heute Nacht geht es weit in den Südosten, in die Sonne.
Alles ist vorbereitet.
Ich hoffe dass alles klappt mit den Zügen und mit dem Flug.
Ich bin erst wieder ruhig wenn ich im Hotel ankomme und wenn uns ein freundliches Hos Geldiniz (Herzlich Willkommen) gewünscht wird.
Mein erstes Mal einen Urlaub ohne Gedanken, ohne etwas zu machen was gemacht werden MUSS.

Die Magie des Meeres…

Das Meer hat schon immer eine große Anziehungskraft auf mich gehabt.
Am Sonntag geht es Richtung Süd-Osten an die türkische Riviera und so an mein geliebtes Mittelmeer.
Ich bin schon sehr aufgeregt, da ich so einen Urlaub im Hotel und mit all-inclusive noch nicht gemacht habe.

Mit mir auf die Reise geht meine süße Freundin und ihre beiden Kinder.

Wir fliegen am Sonntag gegen 6:50 Uhr von Köln-Bonn und sind dann ca. 11:20 Uhr in Antalya.

Noch zwei Tage und ich habe meinen Koffer noch nicht gepackt, aber die meisten Vorbereitungen sind schon gemacht.

Ich freu mich riesig.

Eine freie Stadt?…..

Auf dem Weg nach Danzig und damit unsere letzte Station kamen wir immer mehr von dem ländlichen Polen in Urbane.
Der Kontrast ist manchenortes sehr groß und teilweise denkt man dass die Zeit wohl stehen geblieben ist.
Nach 4stündiger Autofahrt in Danzig angekommen waren wir wieder einmal alle von dem Apartment beeindruckt, welches sehr modern und stilvoll, mit zu 90 % aus Schweden stammende Möbel und Accessoires eingerichtet ist.
Wir wollten sofort die Altstadt erkunden und etwas Nahrung zu uns nehmen.
Das Stare Miasto ist nur ca. 20 Fußminuten von dem Apartment entfernt.
Nach dem Essen waren wir alle wieder entspannt.
Wir entschieden uns ans Meer, an den ehemaligen Wohnort von meiner Kochana zu fahren.
Brzezno (gespr. Bscheschno) ist ein Vorort von Danzig.
Die Straßen und Plätze aus ihrer Kindheit zu sehen machte sie emotional und uns andere gleich mit, es war eine schöne Idee dort hinzufahren.
Wir gingen durch die Häuser und s erschloss sind der Blick auf die wunderschöne Ostsee.
Der Sandstrand scheint endlos zu sein und wir sind einige hundert Meter bis zu einem Pier gegangen.
Obwohl das Wetter mitspielte waren wir durch die Meeresbriese und der aktuellen 6°Grad etwas durchgefroren.
Ein kleines Restauracja taute uns wieder auf.
Mit dem Taxi ging es zurück in unser Feriendomizil.
Heute geht’s zurück nach Hause.
Eigentlich ist eine Woche zu wenig, aber man soll ja aufhören wenn es am schönsten ist….

Historie der Deutschen….

Der Ort Ketrzyn hieß zu deutscher Zeit Rastenburg und ist eigentlich heute nur bekannt durch das Militärmahnmal Wolfsschanze welcher sich ganz in der Nähe, versteckt in einem Wald, befindet.
In dem Gebiet befinden sich sehr viele zum Teil zerstörte und auch verfallene militärische Gebäude eines der Hauptquartiere von Nazi-Deutschland.
Ohne Vorkenntnisse oder einer geführten Tour macht es wenig Sinn in dem Wald herumzulaufen.
Auf dem Rückweg nach Orzysz kommt man durch Gizycko (sprich Gidschitzko),was an einem See gelegen ist.
Die schöne Hafenanlagen aus dem Jahr 2010 lassen darauf schließen dass dort im Sommer bestimmt einiges los ist.
Wieder zurück besuchen wir eine weitere Tante, was sich trotz meiner kleinen Sprachbarriere als sehr lustig und interessant herausstellte.
Wieder zurück spielten wir wie am Vortag wieder Kniffel und ließen den abend mit Zubrowka i Jablko ausklingen.
Morgen geht es weiter nach Danzig.

Warszawa… ziemlich feucht

Mit der Bahn ging es von Otwock nach Warschau, mitten ins Zentrum.
Die Bahn kommt unterirdisch in Warschau an, wenn man dann die Station verlässt sieht man etliche Hochhäuser und große Paläste, wie zum Beispiel den Kulturpalast, welcher eines der Wahrzeichen der Stadt ist.
Der Onkel machte mit uns eine geführte Tour durch die Stadt.
Es gibt viele Kulturdenkmäler die nach dem Krieg authentisch wieder aufgebaut wurden, da fast alles zerstört war.
Der Onkel kennt sich sehr gut mit der Geschichte Polens und Warschaus aus und erzählte uns so manche historische Geschichte zu den verschiedenen Orten.
Mittlerweile schneite es heftig, das Wetter spielt leider nicht immer mit.
In einem kleinen Café im Kolonialstil nahmen wir eine Kleinigkeit zu uns.
Irgendwie schmeckt hier alles so toll, dass ich sagen könnte es ist auch eine Art kulinarische Reise für mich.
Mit dem Bus ging es zurück zur Bahn die uns wieder nach Otwock brachte.
Wieder zurück hatte die Tante schon wieder ein richtig gutes aufwendiges essen vorbereitet.
Einmal mehr muss ich sagen die Gastfreundschaft hat hier einen sehr hohen Stellenwert.
Ich bin froh dass meine Kochana (Liebling) mich mitgenommen hat um all das kennenzulernen.
Heute geht es weiter Richtung Norden nach Orzysz.